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Stadtmeisterschaft bricht Anmelderekorde

Als die endgültige Startliste für die diesjährige Stadtmeisterschaft des Skiclub Lindenberg um kurz nach 14.00 Uhr vorlag, staunten die Veranstalter nicht schlecht: 200 Skibegeisterte aus dem oberen und unteren Landkreis hatten sich zum Riesenslalom angemeldet. Was genau den Run auf den im Fuchskar in Steibis flüssig eingeschmiegten Riesentorlauf ausgelöst hatte? Das herrlichste Wetter, das traditionsreiche Rennen als solches und wunderbar präparierte Steibinger Pisten darüber hinaus, die heitere Stimmung – von allem etwas und vor allem die generationenübergreifende Begeisterung für den Skisport, vermutet der Vorstand des Skiclubs Lindenberg, Ralph Klauber. Dabei lagen zwischen dem jüngsten Rennläufer, Marian Bodenmüller aus Lindau, Jahrgang 2012, und dem ältesten, Adolf Dempfle aus Lindenberg, Jahrgang 1932, haargenau 80 Jahre. Nicht nur diese beiden wurden am Start und entlang des Laufes angefeuert und im Zielraum bejubelt, alle Starterinnen und Starter wurden von der ausgelassenen Stimmung getragen, fieberten mit und feuerten sich gegenseitig an. „Das ist schon ein echtes Event, was die Lindenberger da auf die Beine stellen“, so die Scheideggerin Carola Jall, deren beide Kinder Flores und Finn, wie weitere über 100 Kinder und Jugendliche strahlend die Veranstaltung miterlebten. Besondere Sympathiepunkte gewann dabei die aus Südfrankreich stammende Carla Soulat, die gerade zwei Monate als Austauschschülerin das Gymnasium Lindenberg besucht. Sie ließ es sich nicht nehmen, mit ihrer Freundin Anna Mende diese Erinnerung an den Weschtallgäuer Sportgeist zu teilen. „Heute gibt es nur Gewinner“, verkündete dann auch fröhlich die 13-jährige Lara-Valentina Dietlein, die als Kommentatorin das Mikro übernommen hatte, während Omas und Opas, Väter und Mütter, Trainerinnen und Trainer, teils in voller Rennmontur, der Jugend „amol zeige durfte, wia mer´s scho frianer gmochet hot!“ Unter anderem dabei waren alte Rennsporthasen wie Klaus Wegscheider aus Simmerberg, Martin Schiebel aus Oberstaufen, Marion Weber aus Stiefenhofen und Gerlinde Schlachter aus Ellhofen. Bei der Entscheidung, wer schnellster Lindenberger und rasanteste Lindenbergerin ist, hatte dann jedoch die junge Rennriege zeitmäßig ganz klar die Nase vorn: Neue Stadtmeisterin wurde Sarah Reisinger aus Lindenberg, neuer Stadtmeister Nico Weh aus Scheidegg. Tatsächlich ging nach der Siegerehrung in den Räumen der Lebenshilfe Lindenberg dann kaum einer mit leeren Händen nach Hause. Sei es die Trophäe der schnellsten Familie des Landkreises, die heuer an die Familie Bodenmiller aus Gestratz ging, die Pokale und Urkunden oder nicht zuletzt die vielen sagenhaften Preise, die Einzelhändler und Unternehmen der Region gespendet hatten: Besonders strahlten natürlich die Augen, als es an die Ziehung des Hauptgewinnes ging: Das Sporthaus Intersport Haisermann hatte ein Schmankerl ausgesucht: ein aktuelles Modell der Marke K2, ein Full Rocker freeride Tiefschneeski inklusive Bindung und Montage. Heimtragen durfte diesen Supergewinn Maria Hoch aus Lindenberg.